Planspiele als Mittel zu Teilhabe und Integration

planpolitik@JungeIslamKonferenz

  • © Miguel Ferraz / JIK
  • © Miguel Ferraz / JIK
  • © Miguel Ferraz / JIK
  • © Miguel Ferraz / JIK

Wie müssen Minderheitenrechten in heterogenen Gesellschaften ausgestaltet sein, um ein pluralistisches Miteinander zu ermöglichen? Wie lässt sich mit dem Spannungsfeld von Religions- und Meinungsfreiheit und antiislamischen Stereotypen umgehen? Unsere Planspiele bei der Jungen Islam Konferenz versuchen auf diese Fragen antwortet zu geben und leisten damit einen Beitrag zur Integrationsdebatte.

Seit 2014 ist planpolitik regemäßiger Partner der Jungen Islam Konferenz (JIK). Die JIK ist ein Projekt der forum k&b gmbh und der Humboldt-Universität zu Berlin und wird durch die Stiftung Mercator gefördert. In Anlehnung an die „große“ Deutschen Islamkonferenz, die auf Initiative der Bundesregierung 2006 ins Leben gerufen wurde, soll die JIK Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationsgeschichte ein Forum zum Austausch über den Islam in Deutschland und gesellschaftliche Teilhabe bieten.

Die JIK gibt es mittlerweile in mehreren Bundesländern und unsere Planspiele sind zum festen Bestandteil des Programms geworden. Thematisch geht es dabei natürlich immer um die Rolle des Islams – oder breiter gefasst: der Religion – in Deutschland, allerdings in unterschiedlichen Facetten. Mal geht es um den umstrittenen Bau einer Moschee, mal um die (Grenzen der) Meinungsfreiheit bei einer Theateraufführung oder um die Ausgestaltung von Minderheitenrechten in einer Verfassungsgebenden Versammlung. Gemein haben alle Planspiele, dass interkulturelle Sensibilität und schwierige gesellschaftliche Fragen thematisiert werden.

Auch die hohe Politik hat das Potenzial der JIK längst erkannt. Ministerpräsident/innen, Bürgermeister/innen oder Landtagspräsident/innen diskutieren mit den Teilnehmenden die Ergebnisse der Planspiele und stellen ihre Häuser für die Veranstaltungen zur Verfügung. Der nette Nebeneffekt: Die Planspiele finden meistens vor repräsentativer Kulisse wie Landtagen oder Rathäusern statt. Und das ist nicht nur für die Teilnehmenden der JIK immer wieder eine besondere Erfahrung.

Fakten

Zielgruppe

Junge Menschen zwischen 17 und 25 mit und ohne Migrationsgeschichte

Zielsetzung
  • Vorurteile und Rassismus abbauen
  • Handlungsempfehlungen für die Politik entwickeln
  • Stärkung der offenen und vielfältigen Gesellschaft
Auftraggeber/in

Junge Islam Konferenz

Dauer Veranstaltung

1 Tag

Anzahl der Teilnehmenden

40

Ort

Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Kiel

Sprache

Deutsch

Kompetenzen