Offene Tagesveranstaltungen für Jung und Alt

Soziale Spaltung oder gesellschaftlicher Zusammenhalt?

In keiner politischen Rede zur Gesellschaft darf sie fehlen: Die Feststellung, dass der Zusammenhalt schwindet, die Gesellschaft auseinanderdriftet. Warum ist das so? Stimmt die Diagnose so allgemein formuliert? Und welche Bereiche sind besonders betroffen? Bei diesem interaktiven Format folgen auf die Erörterung des Status quo die Entwicklung neuer Perspektiven und ein Austausch mit ausgewählten Vertreter/innen aus Politik und Zivilgesellschaft.

Der Tag besteht aus einer Vielfalt von aktivierenden Methoden, Gruppendiskussionen, Input durch unsere Trainer/innen und einer abschließenden Diskussionsrunde mit Entscheidungsträger/innen aus Politik und Gesellschaft. Teilnehmen kann (fast) jeder, und so reicht das Spektrum von Studierenden über Fachpersonen aus der Wissenschaft, Berufstätigen und Arbeitslosen bis hin zu interessierten Senior/innen. Ziel ist es, die Veranstaltung so zu gestalten, dass sich diese Heterogenität in regen Austausch, Diskussion und Vernetzung übersetzt. Dazu ist ein hohes Maß an Flexibilität, Empathie und Aufmerksamkeit von Seiten unserer Trainer/innen nötig.

Inhaltlich setzen sich die Anwesenden zunächst mit der Frage auseinander, was soziale Spaltung ist und welche Formen sie selbst oder in ihrem Bekanntenkreis erlebt haben. Es folgen Thesen rund um das Thema soziale Spaltung, zu denen alle aufgerufen sind Position zu beziehen. Auf diese Weise ans Thema herangeführt und mit den unterschiedlichen Erfahrungen im Raum vertraut, folgt ein fachlicher Input: Definitionen werden vorgestellt, Großkategorien sozialer Spaltung betrachtet und Hinweise auf Trends gesellschaftlicher Entwicklungen gegeben. Darauf aufbauend setzen sich die Teilnehmenden je nach Interesse in Gruppen mit der Frage nach der Förderung und Sicherung von gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinander. Diese Arbeit dient als direkte Vorbereitung für die anschließende, moderierte Diskussion mit Vertreter/innen aus Politik und Zivilgesellschaft, in der aller Erfahrung nach selten Gemeinplätze verbreitet, sondern im Gegenteil konkrete und oft regional relevante Problemlagen diskutiert und Forderungen an die Lokalpolitik formuliert werden.

Fakten

Zielgruppe

Offen für Interessierte

Zielsetzung
  • Wissen zum Thema soziale Spaltung
  • Austausch mit anderen
  • Entwicklung von Alternativen
Auftraggeber/in

Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Hessen, Hamburg

Dauer Veranstaltung

1 Tag

Anzahl der Teilnehmenden

20-45

Ort

diverse, z.B. Darmstadt, Kassel, Hamburg, Bremen

Sprache

Deutsch

Kompetenzen