Das Planspiel „Demokratielabor“ mit politik- und bildungsfernen Jugendlichen

Bildungsfern oder Hard to Reach?

  • © Eva Marquardt

Politische Bildungsarbeit richtet sich oft an die ohnehin Interessierten, Engagierten und gut Ausgebildeten. Zu oft, finden wir! Unser Anspruch ist es, Themen so aufzubereiten und Formate so zu gestalten, dass wir auch jene erreichen können, die als „Bildungs- und Politikferne“ bezeichnet werden – zum Beispiel mit einer Variante unseres Planspiels „Demokratielabor.“

Dieses Planspiel richtet sich an Hauptschul- und Förderklassen ab der 8. Jahrgangsstufe. Es werden sehr konkrete Themen aufgegriffen, die der Lebenswelt der Teilnehmenden entsprechen und zu denen sie sich intuitiv positionieren können. Die Materialien verzichten auf lange, komplizierte Texte, und durch Illustrationen und konkrete Arbeitsschritte sind sie leicht zugänglich.

Auf diese Weise erhalten die Schüler/innen auf spielerische Art Zugang zu abstrakten Themen wie Demokratie, Wahlen und Parteipolitik, die ihnen sonst oft verschlossen bleiben. Gleichzeitig werden wichtige Kompetenzen wie selbstorganisiertes und eigenverantwortliches Arbeiten, Präsentieren und Argumentieren trainiert.

Unsere bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv, und wir werden unser Angebot für „Hard to reach“-Gruppen weiter ausbauen. Auch deshalb sind wir mittlerweile Mitglied im „Netzwerk Verstärker.“

Ein besser geeigneter Name für die Zielgruppe ist uns allerdings noch nicht eingefallen…

Fakten

Zielgruppe

Politik- und bildungsferne Jugendliche („Hard to Reach“)

Zielsetzung
  • Grundlagen der Demokratie verstehen
  • Hemmungen und Vorbehalte vor der Beschäftigung mit politischen Inhalten abbauen
  • Interesse an Politik wecken
  • Präsentations- und Argumentationskompetenz fördern
Auftraggeber/in

Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Bonn

Dauer Veranstaltung

1 Tag

Anzahl der Teilnehmenden

30

Ort

Bonn

Sprache

Deutsch

Kompetenzen

Stimmen

  • Seit 10 Jahren ist das Team von PlanPolitik so engagiert und kreativ, daß sie die Schülerinnen und Schüler immer genau da abholen können, wo sie gerade stehen.

    Dr. Stefanie Hanke, Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.