Schülerinnen und Schüler werden zu Parteimitgliedern und betreiben Wahlkampf.

Planspiel „Europawahl“

Fünf Parteien treten zur Europawahl an, mit ihrer eigens entwickelten Kampagne inklusive Logo, Wahlplakat und TV-Spot. Wie diese Parteien heißen, wofür sie stehen und was sie fordern, bestimmen die Teilnehmenden des Planspiels „Europawahl“ selbst.

Zu Beginn des Spiels werden die Teilnehmenden per Zufall auf fünf Parteien aufgeteilt, und zusätzlich werden einige Wahlkampfthemen vorgegeben: Die Zukunft des Internets, die künftige Energieversorgung, der europäische Arbeitsmarkt, die Frage der direkten Demokratie, ein Europa der Regionen und die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU.

Die Parteien formieren sich und entwickeln ihr Wahlprogramm. Was sind in den nächsten Jahren die politischen Ziele für Europa? Durch welche Maßnahmen können diese Ziele umgesetzt werden?

Verschiedene Lobbygruppen versuchen, die Wahlprogramme nach ihren Vorstellungen zu beeinflussen. Eine Pressegruppe berichtet live über den Wahlkampf.

Die Wahlkampagnen müssen entwickelt werden, um die Parteien bekannt zu machen und die Wähler zu überzeugen. Dazu gehören: die Gestaltung eines Wahlplakats, ein Wahlwerbespot sowie die Präsentation des Wahlprogramms auf einem „Marktplatz.“ Am Ende des Planspiel steht schließlich die Entscheidung: Welche Partei gewinnt die Wahl? Dazu hat jedes Parteimitglied eine Stimme, darf allerdings nicht die eigene Partei wählen. Die Lobbygruppen haben pro Person zwei Stimmen und dürfen frei wählen.

 

Fakten

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler ab 18 (Erstwähler/innen)

Zielsetzung
  • Dynamik eines Wahlkampfes erleben
  • Auseinandersetzung mit den Themen der Europawahl
  • Entwicklung einer eigenen Wahlkampagne
Auftraggeber/in

Ursprünglich Informationsbüro des Europäischen Parlaments Berlin, inzwischen diverse weitere

Dauer Veranstaltung

1 Tag

Anzahl der Teilnehmenden

je 30-45

Ort

deutschlandweit an Schulen

Sprache

Deutsch und Englisch

Kompetenzen

In den Medien

  • Bericht auf der Seite von Waltraud Wolff, MdB